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Eine Insel am Horizont

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Seit über siebenhundert Jahren gehört die drei Quadratkilometer große Insel  am Horizont vor Cuxhaven zur Freien und Hansestadt Hamburg. Die aus  einer Sandbank gewachsene Nordseeinsel, war seit dem frühen vierzehnten  Jahrhundert für die Hamburger Kaufleute ein wichtiger Stützpunkt im  Kampf gegen die aufkommende Piraterie in der Nordsee. Schließlich plünderten die Seeräuber allzu häufig und erfolgreich die schwer beladenen Handelsschiffe der Hanse in der Elbmündung. Weshalb die  Hamburger Ratsherren die Sandbankinsel in der Elbmündung Mitte bis Ende  des zwölften Jahrhunderts den Herzögen von Sachsen zum einen und dem  Bremer Erzbischof zum anderen, mit dem Versprechen ein Seezeichen zu  errichten, abschnackten. Damit war der Weg frei, um den markanten  Wehrturm auf Neuwerk zu bauen.


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Lübecker Kredit

Das Geld für den wuchtigen, knapp 40 Meter hohen Backsteinbau liehen sich  die Hamburger in Lübeck und 1310 war das “ Neue Werk “ nach über zehn  Baujahren endlich vollendet. Noch heute erkennt man seine damalige  Funktion als Wehrturm zum Beispiel daran, dass sich der Turmeingang in  acht Meter Höhe über dem Boden befindet. Dadurch ließen sich Angreifer  leichter abwehren, zumal ein paar Bürgersoldaten zur Verteidigung  ausreichten. Schließlich brauchte man nur wenig Turmpersonal, um von der erhöhten Position aus, beispielsweise ein Topf siedendes Öl über den  Angreifern zu leeren.

Aber auch gegen die zunehmende Strandräuberei wurden die Turmwächter ins  Neuwerker Feld geführt. Zusätzlich erlangte der Turm auf Neuwerk immer  größere Bedeutung als Seezeichen zur Positionsbestimmung in den  gefährlichen Schiffspassagen zwischen den vielen Sandbänken in der  Elbmündung.

Zunächst als Sichtseezeichen, später mit einer Kohlenblüse und erst ab 1942 mit  einem elektrischen Licht, brachte der Leuchtturm auf Neuwerk, die  notwendige Sicherheit in den regen Schiffsverkehr in diesem Nordseeteil.


Zeitenwechsel

Der Turmstützpunkt war aber nur ein Teil der Neuwerkmedaille. Auf der  anderen Seite hatten die Hamburger auch Fisch-, sowie Land- und  Handelsrechte erworben, weshalb seit vielen Jahrhunderten neben der  Turmbesatzung auch Fischer und Bauern auf der Insel lebten. Aber schon  um 1900, begann sich die Insel im Watt zu einem Urlauberparadies zu  wandeln. Immer mehr Inselfamilien vermieteten Gästezimmer. Sie bauten über die Jahrzehnte Ställe und Scheunen um und schafften so eine moderne Ferieninsel im Rhythmus von Ebbe und Flut.

Die Inselfamilie Fock, mit ihrem Wattwagenbetrieb und dem “ Alten Fischerhaus “ www.neuwerk-hotel.de, die verzweigten Griebels, mit dem “ €žHus Achtern Diek “ von Steffan und Volker www.husachterndiek.de, sowie dem “ Nige Hus “ von Lüder und Christian Griebel haben ihre Höfe komplett auf Urlauber umgestellt. Vom Sterne-Zimmer bis hin zum Heuhotel und Zeltplatz, wird für jeden Geldbeutel etwas geboten. Ebenso kann man im “ €žHaus Seeblick “ der Familie Pichler           www.seeblick-insel-neuwerk.de Apartments mieten und empfehlenswerte Restaurants haben sie auch alle. Und wer will, der mietet sich im Turm ein Zimmer.

 


Inselwandern

Schon nach kurzer Zeit umschließt die Feriengäste auf Neuwerk der  entspannenden Inselrhythmus zwischen Deich, Watt und See, in dem man so  wunderbar die Seele baumeln lassen kann. Nach dem Frühstück geht es  vielleicht zum Deichspaziergang, vorbei an der kleinen Hamburger  Inselgrundschule, mit zwei Schülern und einer Lehrerin. Weiter wandert  man Richtung “ €žHaus Meereswoge “ einem Schullandheim am Rand des  Biosphärenreservates auf Neuwerk, mit seinen großen Brut- und  Seevogelkolonien. Kurz hinter der Wattrampe für die Wattwagen liegt am  Inselrundweg der “ Friedhof der Namenlosen “. Hier fanden bis 1928 die  armen Teufel ihre letzte Ruhestätte, die in stürmischer See über Bord  gingen und ohne Hinweis auf ihre Identität auf Neuwerk angespült wurden.

Wer Lust hat, geht am kleinen Strand beim Schiffsanleger des MS Flipper schwimmen oder spaziert ins Watt und findet vielleicht sein ganz persönliches Mitbringsel, einen leuchtenden Nordsee-Bernstein.

Regelmäßig werden auch große Bernsteine im Neuwerker, aber auch im Cux-Watt,  gefunden. Und wer über diesen wunderbaren Schmuckstein mehr erfahren  will, der geht ins “ Bernsteinzimmer “ von Familie Backhaus, dem  ehemaligen Lehrer der Inselschule und lässt sich alles über Bernstein  erzählen. Und Tipps, wie und wo man ihn hier findet, gibt es dort auch.

Aber auf keinen Fall sollte man den Frühschoppen beim Inselkaufmann Lange in der Turmwurt verpassen. Hier, mit Blick auf den Turm und das alte  Hamburger Schullandheim von 1854, gibt es nicht nur frische Fisch- und  Krabbenbrötchen, vor allem wird man an diesem idyllischen Inselplatz mit allen wichtigen Tagesinfos aus der Inselwelt am Horizont versorgt.

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Leuchtturm auf Neuwerk

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